Gemeinsames Testzentrum nimmt Betrieb auf

Oberbürgermeister Thomas Feser (2.v.l.) und Bürgermeister Ulrich Mönch (re.) machten sich gemeinsam mit dem Bürgermeister der VG Rhein-Nahe, Karl Thorn (li.), vor Ort ein Bild vom Betrieb des Testzentrums in der Rundsporthalle in Büdesheim.

Oberbürgermeister Thomas Feser verschafft sich mit Bürgermeister Ulrich Mönch und Karl Thorn Überblick über den Ablauf

Pünktlich am Montagabend, um 17.00 Uhr, traf sich Oberbürgermeister Thomas Feser mit Bürgermeister Ulrich Mönch und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Karl Thorn, zum Start des gemeinsamen Corona-Testzentrums in der Rundsporthalle in Bingen-Büdesheim. Zu dem Zeitpunkt hatte sich bereits eine längere Schlange der ersten Testwilligen im vorgeschriebenen Coronaabstand vor dem Haupteingang der Halle gebildet. „Es freut mich, dass gleich zum Start das Corona-Testzentrum so gut angenommen wird, ganz offensichtlich gibt es entsprechenden Bedarf in der Bevölkerung nach diesen Test,“ wertete der Binger Oberbürgermeister den ersten Run auf die Möglichkeit des kostenlosen Testens.

Gleich am Eingang werden die Daten der Testpersonen aufgenommen und mit einem Laufzettel versehen geht es dann zum eigentlichen Test, in einen der dazu umfunktionierten Geräteräume der Sporthalle. Nach dem Test geht es in die Wartezone, denn erst nach 15 Minuten zeigt es sich, ob man mit Corona infiziert ist oder nicht. „Aktuell haben wir drei Teststraßen in Betrieb, können aber auf sechs Teststraßen hochfahren, sodass wir einem möglichen Ansturm bewältigen können,“ verweist Ulrich Mönch auf die Kapazität der Einrichtung.

Ermöglich tut dies der Einsatz von zahlreichen ehrenamtlichen Kräften, die eigens für diesen Dienst geschult wurden. So sind Kräfte der Feuerwehren und der Verwaltung der Stadt Bingen und der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe im Einsatz, wie auch Angehörige des Malteser Hilfsdienstes der Verbandsgemeinde und des Roten Kreuzes der Stadt. „Es freut mich sehr, dass wir hier den Weg der kommunalen Zusammenarbeit beschreiten konnten und Stadt und Verbandsgemeinde Hand in Hand arbeiten,“ stellte Karl Thorn als Besonderheit der Einrichtung heraus, die damit immerhin für über 40.000 Menschen vorgehalten wird. Bleibt nur zur hoffen, und da sind sich alle drei kommunalen Vertreter einig, dass es mit der Teststrategie gelingt, nach und nach der Pandemie Herr zu werden.

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