Virtuelles Binger Archiv

Ich nutze das Virtuelle Archiv von Bingen sehr gerne, um mich auf den Besuch im Archiv vorzubereiten.

Keine Lust auf Archivbesuch? Oder Sie leben nicht im Binger Land?
Kein Problem.
Es gibt bereits eine große Anzahl an Digitalisaten rund um die Binger Geschichte.

Auf dieser Seite finden Sie Links zu verschiedenen Hilfsmitteln:

  • zum Übersetzen alter Texte
  • Datenbanken mit Unterlagen zur Binger Geschichte
  • Bibliotheksdatenbanken
  • Sammlungen mit Quellen zur Binger Geschichte
  • digitalisierte Ausgaben Binger Zeitungen
  • und anderes.

Die Auswahl wird regelmäßig aktualisiert. Um Hinweise auf Material sind wir sehr dankbar.


Angebote des Binger Stadtarchives

Die Geschichte des Binger Winzerfestes
Das Binger Winzerfest ist reich an Geschichten, in denen sich Fakten und Fiktion mischen. Zahlreiche Legenden sind entstanden, viel Wissen über die frühen Jahrzehnte ist verloren gegangen. Diese Seite bietet ein Nachschlagewerk, für alle, die es genau wissen wollen und das in den nächsten Monaten und Jahren erweitert wird.
Zur Geschichte des Binger Winzerfestes

Archivalien erzählen Geschichte(n) 
Seit Sommer 2020 veröffentlicht das Binger Stadtarchiv regelmäßig eine Archivalie des Monats - Binger Loch, der erste Zeppelin in Bingen, Gustav Schneider-Texier und einige weitere Texte sind bereits erschienen.
Zu den Archivalien erzählen Geschichte(n)

#ArchivDingsTag
Unter dem Hashtag (#) ArchivDingsTag gibt es jeden Dienstag auf der Facebook-Seite der Stadt Bingen einen neuen Post mit einem meist historischen Foto aus Bingen zur Binger Stadtgeschichte. Direkt vom Binger Stadtarchiv an alle Interessierten.
#ArchivDingsTag auf bingen.de


Hilfsmittel zum Lesen alter Texte

Transkribus
Eine umfassende Plattform zur Erkennung und Transkription historischer Dokumente.
Homepage

Ad fontes
Eine webbasierte Lernumgebung der Universität Zürich, die in die selbständige Nutzung von Archivmaterial einführt.
Homepage

Ergänzend gibt es auch eine Übersicht mit Musteralphabeten der Schriften, die von der Antike bis in das 20. Jahrhundert in Deutschland verwendet wurden.
Musteralphabete

Grotefend Online
Ein Schlüsselelement für die Erforschung der mittelalterlichen Urkunden. Es hilft, die Datierungen zu entschlüsseln, d.h. "zwei Tage vor Pfingstsonntag 1376".
Datenbank

Topografische Karte von Bingen und Umgebung
Ansicht


Hilfreiche Datenbanken

Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)
Homepage

Archivportal-D
Datenbank

Dilibri
Datenbank

Internet Archive
Homepage

Wikisource
Homepage

Digitale Sammlungen des Münchener DigitalisierungsZentrums
Übersicht

Heimatjahrbuch des Kreises Mainz-Bingen und Heimat am Mittelrhein
Register

Binger Geschichtsblätter
Register

Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte
Register

Diverse Digitalisate zu Binger Juden und ihren Glaubensgruppen
Link zur Trefferliste der Digitalen Sammlungen der Uni Frankfurt am Main

Wörterbuchnetz - Eine Online-Sammlung verschiedener alter Enzyklopädien und Konversationslexika (18.-20. Jahrhundert)
Link zum Wörterbuchnetz

ARD Retro
Eine sehr große Auswahl an Nachrichten- und Magazinbeiträge der ARD aus den 1950er und 1960er Jahren.
ARD Retro

Digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaft
Übersicht auf Archivalia


Bibliotheksdatenbanken

(opac = Online Public Access Catalogue, d.h. öffentlich zugänglicher Online-Katalog von Bibliotheken)

Stadtbibliothek Bingen
opac [nur Monografien]

Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz Hier finden sich auch zahlreiche alte Bücher und Handschriften.
opac [nur Monografien]

Universitätsbibliothek Mainz 
opac [nur Monografien]

Hessisches Bibliothekinformationssystem (HeBIS)
Hier findet man gesammelt die Bestände in allen hessischen und auch Mainzer Bibliotheken.
opac [nur Monografien]

Regesta imperii Ein Grundlagenwerk mit Regesten zur Geschichte, das eine große Datenbank zur Literatur des Mittelalters hat.
opac [Monografien, Aufsätze, Digitalisate]

Deutsche Nationalbibliothek (DNB)
Die DNB archiviert sämtliche erschienene Literatur.
Homepage [nur Monografien]

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)
Über den KVK lassen sich eine Vielzahl von Literatur und ihr Standort in Bibliotheken recherchieren. 
opac [nur Monografien]


Historische Quellen

Binger Familienbücher
Geballte Binger Geschichte von 1715 bis in die 1920er Jahre. 56.000 Einträge, d.h. 56.000 Binger*innen – nur frei verfügbar und durchsuchbar für alle Interessierten.
Dr. Hans-Josef von Eyß hat für die Historische Gesellschaft Bingen alles in einer Datenbank erfasst und für die Homepage des Vereins in eine handliche Übersicht emigriert, je ca. 2 MB groß und daher auch für Personen mit wenig freien mobilen Daten nutzbar.
Link zu den Binger Familienbüchern

Mittelrheinisches Urkundenbuch, 5 Bände 
Hier sind mittelalterliche Urkunden bis 1280 aus dem Gebiet des Mittelrheins und nördlichen Rheinhessens 1:1 wiedergegeben, d.h. gegebenenfalls in Latein. Ein sehr großartige Quelle, weil sie eine Vielzahl von Urkunden sammelt und man sich die Reisen zu diversen Archiven spart und die Schrift nicht erst entziffern muss.
Band 1 (4. Jahrhundert bis 1169)
Band 2 (1169-1212)
Band 3 (1212-1260)
Band 4 (1260 – 1272 (2.4.)) und Band 5 (1272 (2.4.)-1280) sind nicht digitalisiert im Internet

Mittelrheinische Regesten
Die Regestenbände umfassen etwa den gleichen geographischen Bereich und auch ungefähr den gleichen zeitlichen Bereich wie die Mittelrheinischen Urkundenbücher. Es sind allerdings nicht immer die gleichen Urkunden. Außerdem: Hier werden die Urkunden nicht 1:1 wiedergegeben, sondern in einer deutschen Zusammenfassung.
Band 1 (509-1152)Band 2 (1152-1237)
Band 3 (1237-1273)
Band 4 (1273-1300)
Der Registerband ist nicht digitalisiert im Internet

Hessiches Urkundenbuch
Da Bingen 1816 bis 1945 zur linksrheinischen Rheinprovinz von Hessen gehörte - daher der Name Rheinhessen - sind eine Vielzahl mittelalterlicher Urkunden an die hessischen Archive gelangt. Hier sind sie abgedruckt - 1:1 und daher gegebenenfalls auf Lateinisch. Im Gegensatz zu den vorher präsentierten beiden Urkundensammlungen sind hier auch Urkunden aus dem Spätmittelalter enthalten.
Band 1 (1145-1278), Band 2 (963-1299, nur Rheinhessen) und Band 5 (1070-1499 und Register) sind nicht digitalisiert im Internet
Band 3 (1326-1399, nur Rheinhessen)
Band 4 (1400-1500 und Register)

Mainzer Urkundenbuch
Bingen gehörte im Mittelalter zum Kurfürstum Mainz, kurz Kurmainz genannt. Außerdem war Bingen ein beliebter Fluchtort für den Mainzer Erzbischof. Allein schon aus diesen Gründen sind auch diese Bände ein weiteres Hilfsmittel, wobei nur Band 1 digitalisiert wurde. Wie bei allen Urkundenbüchern sind die Urkunden 1:1 wiedergegeben.
Band 1 (1137-1175)
Band 2 (1176-1200) ist nicht digitalisiert im Internet

Regesten der Erzbischöfe von Mainz (REM)
Die Regesten des erzbischöflichen Mainz sind wiederum Zusammenfassung der Urkunden, die die Mainzer Erzbischöfe erlassen haben. Auch hier finden sich viele Urkunden, die Bingen betreffen, allerdings als Zusammenfassung und in deutscher Sprache. Allerdings ist nur ein Teilband digitalisiert.
Abt. 1, Bd. 1 (1289-1328), Abt. 1, Bd. 2 (1328-1353) und Abt. 2, Bd. 2 (1371-1374) sind nicht digitalisiert im Internet
Abt. 2, Bd. 1 (1354-1371)

Weidenbach, Anton Joseph: Regesten der Stadt Bingen, dass Schlosses Klopp und des Klosters Rupertsberg. Bingen 1853
Anton Joseph Weidenbach hat alle Binger Urkunden, die er finden konnte zusammengefasst. Das betrifft Urkunden von 71 n. Chr. bis 1793.
Digital bei Bayerischer Staatsbibliothek

Regesten des Großherzogtums Hessens (Scriba)
Scriba verfasste die Urkunden des späteren Großherzogtums zusammen. Er teilte die Urkundenbände geographisch auf. Teil 3 behandelt die Provinz Rheinhessen und enthält Zusammenfassungen von Urkunden, die zwischen 635 und 1477 entstanden sind. 
Digital bei Bayerische Staatsbibliothek

Scholl, Johannes/Sander, Eduard: Annales Bingenses. Mainz 1853
Die Schollsche Chronik ist weit vor 1853 wurde aber in diesem Jahr von Sander editiert und neu herausgebracht. Sie ist mehr als Lesebuch denn eine Sammlung wie in den vorhergehenden Quellenbänden.
Digital bei Dilibri

Heidenthal, P. J.: Chronik der Stadt Bingen und Umgegend. Bingen 1886. [63 n. Chr. - 1798]
Diese Chronik ist ähnlich wie die Schollsche Chronik und erzählt von zahlreichen Ereignissen. Sie ist allerdings kritisch zu benutzen, d.h. möglichst zu überprüfen, da Heidenthal nicht immer mit belastbaren Quellen gearbeitet hat und gerne auch seine historischen Konstrukte in den Beschreibungen verpackte.
Digital bei Dilibri


Zeitungen

Deutsches Zeitungsportal
Digital bei Deutsche Digitale Bibliothek

Bei dilibri und der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Darmstadt sind verschiedene Binger Zeitungen digitalisiert. 

Amtsblatt des Großherzoglich-Hessischen Kreisraths des Kreises Bingen für das Jahr [1843-1852] [zusammengebunden]. Bingen 1843-1852
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1835
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1836
Digital bei Dilibri

 Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1837
Digital bei Dilibri
Digital bei ULB Darmstadt

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1838
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1839
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1840
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1841
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1842
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1846
Digital bei Dilibri

Intelligenzblatt für den Kreis Bingen, 1847
Digital bei Dilibri

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1910 (Jan.-Juni)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1911 (Jan.-Dez.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1933 (Jan.-Juni)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1933 (Juli-Dez.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1937 (Juli-Sept.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1937 (Okt.-Dez.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1938 (Jan.-März)
Digital bei ULB Darmstadt

 Rhein- und Nahe-Zeitung, 1938 (Apr.-Juni)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1938 (Okt.-Dez.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1939 (Jan.-Apr.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1939 (Mai-Aug.)
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1939 (Sept.-Dez.) 
Digital bei ULB Darmstadt

Rhein- und Nahe-Zeitung, 1941 (Jan-Mai)
Digital bei ULB Darmstadt


Verschiedenes

Verschiedene Unterlagen zur Binger Geschichte im Besitz von Miles Anglo
1&1-Cloud von Miles Anglo

Longard, I.: Denkschrift in Sachen der Stadt Bingen, ursprünglich Verklagte und Appellantin, gegen die Gemeinde Weiler, ursprüngliche Klägerin und Appellantin, betreffend die Liquidation der Entschädigung aus Waldnutzungs-Gerechtsamen im Binger Stadtwalde. Koblenz 1840. 
Digital bei Dilibri

Verzeichnis der Binger Realschüler von Ostern 1889 bis Ostern 1894.
Digital bei ULB Düsseldorf

Historische Ansichtskarten von Bingen, Bingerbrück und Umgebung auf Kaltnaggisch
Homepage

Bingen in regioNET
Übersicht

Neueste Forschungen zum Binger Ärztebesteck
Eine Schweizerin untersuchte einen Teil des Binger Ärztebestecks und machte eine interessante Entdeckung: Der Arzt, dem das Besteck gehörte, war Ägypter. (Die Zusammenfassung ist nur auf Französisch und Englisch vorhanden.)
Zum Text

Das alte Binger Gefängnis
Peter Brake, Sohn des letzten Binger Gefängnisvorstehers, erzählt aus seinen Erinnerungen (2021).
Zum Text

Geschichten des Heimatvereins Bingerbrück
Auf der Webseite werden regelmäßig einzelne Artikel online und kostenlos zur Verfügung gestellt, die in der Mitglieder-Zeitschrift „Bingerbrücker und Rupertsberger Geschichte(n)“ erscheinen.
Zur Übersicht

Biografien von Persönlichkeiten in Rheinland-Pfalz (wird laufend ergänzt und aktualisiert)
Biografien in regioNET

Rheinische Vierteljahrsblätter, 1931-2016
Übersicht

Bad Kreuznacher Heimatblätter, 2017-2021
Übersicht

Wanderausstellung: Der gescheiterte Friede. Die Besatzungszeit 1918-1930 im heutigen Rheinland-Pfalz
Webseite des Projektes

Gutenberg Capture (Online-Portal der Universitätsbibliothek Mainz)
Stichwort-Suche "Bingen"
Stichwort-Suche "Binger"

Materialien zur Binger Geschichte, 1871-1918
Webseite der Historischen Gesellschaft Bingen


Kennen Sie schon ...

Auf der Seite Materialien zur Binger Geschichte erwartet Sie eine Fülle an weiteren Informationen, Übersichten und Angeboten zur Binger Geschichte, beispielsweise aus auch dem Museum am Strom. Es lohnt sich, immer wieder dort vorbei zu schauen, denn sie wird regelmäßig aktualisiert.