Unglaubliche Hilfsbereitschaft in unserer Region ist überwältigend

Der Spülwagen der Stadtwerke im Einsatz in den Dörfern an der Ahr. Nothilfe in Mayschoß.

Oberbürgermeister Thomas Feser dankt Privatleuten und Unternehmen für Engagement

„In vielen Gesprächen, Telefonaten, E-Mailanfragen konnte ich erfahren, wie unglaublich groß die Hilfsbereitschaft von Privatleuten und Unternehmen für die Opfer im Katastrophengebiet an der Ahr ist“, zeigte sich Oberbürgermeister Thomas Feser beindruckt und vor allem dankbar. Es sei gut zu erfahren, wie angesichts dieser schrecklichen Katastrophe die Menschen zusammenstehen und einfach, ohne große Organisationsstrukturen, helfen würden. Eine solche große Spenden- und Hilfsbereitschaft habe er in dieser Form noch nicht erlebt, das sei ein ermutigendes Signal für gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft.

Seitens der Stadt Bingen sei schon seit Tagen der Spülwagen der Stadtwerke mit Personal im Katstrophengebiet, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Für den Wiederaufbau habe Feser mit den Wasserwerkern gesprochen, die sich spontan bereit erklärt hätten, ihre Kompetenz und Arbeitskraft bei der Herstellung der Trinkwasserversorgung einzubringen.

Im Rahmen der Führungsunterstützung waren einzelne Binger Feuerwehrkameraden gleich zu Einsatzbeginn im Ahrtal vor Ort. Aktuell seien die Binger Feuerwehrkräfte in Bereitstellung und die Personal-, sowie Materialvorplanungen abgeschlossen. Sobald die konkrete Anforderung bzw. der konkrete Einsatzauftrag einträfe werde man ausrücken. Mit Blick auf die Feuerwehr wies Feser darauf hin, dass er froh sei im Zuge der Digitalisierung nicht die Sirenen für die Warnung der Bevölkerung abgeschafft und die Probealarme im Stadtgebiet beibehalten habe. Die jetzige Diskussion um die beste Form der Alarmierung, wenn Handy- und Telefonnetze zusammengebrochen sind, zeige das der weitere Einsatz der Sirenen die richtige Entscheidung war.

Abschließend sei es, nach Auffassung von Thomas Feser, nach so einem großen Schadensereignis an der Zeit, einen Katastrophenfonds einzurichten. „Ich stelle mir vor, das Land stellt einen zweistelligen Millionenbetrag zur Gründung bereit und die Kommunen zahlen jährlich etwa 30 Cent pro Einwohner je Kommune in den Fonds ein. So würde zumindest finanzielle Vorsorge für künftige Ereignisse geschaffen“, hofft der Oberbürgermeister auf die Solidarität der Städte und Gemeinden im Land.

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