Klimaschutz in Bingen

Auch die Naturstationen im Park am Mäuseturm gehören zum Themengebiet Umwelt- und Klimaschutz.

Thematik ist in der Stadt seit vielen Jahren präsent

„Dass die Themen Umwelt- und Klimaschutz in Bingen nur eine untergeordnete Rolle spielen oder erst seit Greta Thunbergs ,Fridays for Future‘ wahrgenommen werde, ist falsch. Wir beschäftigten uns hier bereits seit vielen Jahren intensiv mit dieser Materie“, betont Oberbürgermeister Thomas Feser und weist auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte hin, die schon umgesetzt wurden oder zurzeit gerade im Entstehen sind.
„Bingen muss sich nicht hinter anderen Kommunen verstecken, wenn es um Klima- und Umweltschutz geht. Im Gegenteil: Bereits 1992 wurde die erste Umweltschutzingenieurin in die Verwaltung eingestellt“, hebt das Stadtoberhaupt hervor.

1993 wurde – so ist es im 2012 erschienenen 400 Seiten starken Klimaschutzkonzept der Stadt nachzulesen – „als eines der ersten kommunalen Energiekonzepte die ,Modellstudie Energiekonzept‘ (…) exemplarisch für die Stadt Bingen erarbeitet und veröffentlicht“. Man sieht, lange vor der UN-Klimakonferenz in Paris im Jahr 2015, bei der zahlreiche Staaten zugesichert haben, den globalen Temperaturanstieg möglichst auf 1,5-Grad zu beschränken, hat man am Rhein-Nahe-Eck gehandelt.

Die Verringerung der CO2-Emissionen, der Einsatz erneuerbarer Energien, die Sensibilisierung der Bürgerschaft für die Umwelt, eine generelle Reduzierung des Energieverbrauchs – das sind nur einige der Punkte, die den Weg zur Null-Emissions-Gemeinde ebnen und den Klimaschutz in Bingen stärken sollen.

Seit 2015 ist auch die Stelle der Klimaschutzmanagerin besetzt.

In einer kleinen Serie werden wir in den kommenden Wochen die verschiedenen Themen und Aspekte des Klima- und Umweltschutzes in Bingen vorstellen.

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